der chieps | December 3, 2007

Nachdem ich regelmäßig den Video Podcast von mobuzz.tv sehe, liegt es nahe, diesen auch mobil dabei zu haben. Um das Ganze umzusetzen, muss das Video natürlich auf dem N800 abspielbar sein. Die auf der Seite angebotenen Versionen funktionieren leider nicht direkt. Also ist nach dem Download, der automatisiert per Cronjob erfolgt, eine Konvertierung nötig.

Zunext habe ich nur ein bischen experimentiert, um vielleicht so den richtigen Codec und die passenden Einstellungen zu finden. Wirklich hilfreich war das allerdings nicht.
Da aber der Mplayer recht gut flv Dateien abspielen kann, lag es nahe, sich mit der Umwandlung von Flash Movies zu beschäftigen. Dabei kann ich auf Erfahrungen bauen, die die Einrichtung einer Maschine zu diesem Zweck brachte. Also wurde ffmpeg mit entsprechender Unterstützung kompiliert.
Die folgende Zeile erstellt mir nun aus dem aktuell heruntergeladenen File ein passendes Video zum mobilen Video Podcast schauen:

ffmpeg -i uk_mag_`date +%d%m%y`.mp4 -ar 22050 -ab 96 -b 500 -s 320x176 uk_mag_`date +%d%m%y`.flv

Generell lässt sich mit diesen Einstellungen natürlich jedes beliebige Video auf's N800 bringen..

der chieps | July 18, 2006

Manchmal möchte man einen Stand eines Rechners "einfrieren" um wieder an eine saubere Installation zurückkehren zu können oder um mehrere gleiche Rechner mit dem gleichen System zu versehen. Dazu eignet sich das Sichern einer Festplatte oder einer Partitionen als Images. Für das Aufspielen kompletter Systeme wird ein Festplattenimage benutzt, daß alle Partitionen samt der enthaltenen Daten enthält.

Ganze Platten oder Partitionen in Images schreiben unter Linux (LiveCD, da zu sichernde Platten nicht aktiv genutzt werden sollten). Mounten der Samba Shares für Export auf Fileserver.

mount -t smbfs //Server/Freigabe /mount/point -o username=Nutzername,password=Passwort,rw

Erstellen des Images:

dd bs=8192 if=/dev/platte | gzip -9 | split -b 2000m - /mount/point/image.gz

Dabei ist wichtig, die Imagedatei zu splitten, da über Samba nur Dateien von maximal 2GB übertragen werden können. Außerdem ließen sich so die erzeugten Dateien in kleineren Portionen (z.B. paarweise auf DVD) speichern.

Rückspielen eines Images auf die Platte/Partition:

cat /mount/point/image.gz* | gzip -dc | dd of=/dev/platte

mit cat werden die Imageteile zusammengefügt und danach per gzip (-c schreibt nach Stdout) entpackt. Der entstehende Datenstrom wird per dd auf die Platte/Partition geschrieben..

der chieps | June 7, 2006

So, die Linux-Problemchen sind noch nicht gelöst, stehen jetzt im Moment aber nicht so sehr im Vordergrund, da ich auf allen Linux-Maschinen ohnehin ne Operainstallation laufen habe..

Wichtiger ist mir die Verschlüsselung der Daten auf dem USB-Stick, allerdings ist das nicht so einfach, wie ich dachte..
Natürlich möchte ich die Verschlüsselung plattformunabhängig durchführen können, also versuche ich mein Glück mit freeOTFE, das auch soweit ganz gut aussieht und scheinbar alles so macht, wie ich es will.. Dummerweise benötigt man für den mobilen Einsatz auf dem Zielrechner unter Windows trotzdem Administratorenrechte, was ja nun nicht immer gegeben ist.. Ok, bei Heimwindowsen meist, aber nicht, wenn man in nem ordentlich gewarteteten Netzwerk ist.. Da kann man eben nicht so einfach alles machen, und Admin-Rechte haben die wenigsten..
Leider hängt nun daran noch die ganze Sicherheit meiner Daten.. Werd ich wohl nach einer anderen Lösung schauen müssen.. Weiteres in Kürze.. ;-)

der chieps | June 2, 2006

Häufig wechselnde Orte, immer mal n anderes Büro aber immer alle eMails und Bookmarks dabeihaben, auf den Lieblingsbrowser nicht verzichten wollen und trotzdem auf jedem System zu Hause sein. Das war ist das Ziel für Opera Cross Over. Das ganze läuft auf nem USB-Stick und hat darauf alles Nötige..

Soweit läuft auch alles schon ganz zufriedenstellend, unter Windows nutze ich Opera@USB. Im Moment hab ich noch etwas schwierigkeiten mit den Berechtigungen unter Linux auf anderen Rechnern als dem Entwicklungsrechner.. Auch die noexec-Option mancher Hotplug-Mounts macht mir noch ein paar Sorgen..

der chieps | March 2, 2006

So, noch läuft das Ganze.. Und hoffentlich zieht die Installation sauber durch, aber ich denke schon..
Um ein Toshiba Portégé 3440CT wiederzubeleben, nachdem ein BIOS-Update die USB-Fähigkeit zerschossen hat und damit keine Laufwerke mehr zur Installation zur Verfügung standen, musste PXE dran glauben..
N bischen gelesen und getüftelt, den eigenen Rechner um ein paar Dienste erweitert, und dann gespannt gebootet..
Da hab ich mal wieder ne Menge gelernt und das obwohl's oder gerade weil's nur ne Testinstallation ist.. Es ist doch erstaunlich, wie einfach manche Dinge sein können, wenn man sich ein HowTo erst durchliest und dann überlegt an die Sache rangeht.. Noch ein bischen auf die eigenen Gegebenheiten angepasst, und jetzt rennts..