knueppelknecht http://www.knueppelknecht.de es gibt viel zu tun... Tue, 19 Feb 2013 16:43:57 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.3.11
Stimmungsvoller Mädelsabend – Delain auf “We Are The Others”-Tour in Aschaffenburg http://www.knueppelknecht.de/2012/10/stimmungsvoller-madelsabend-delain-auf-we-are-the-others-tour-in-aschaffenburg/ http://www.knueppelknecht.de/2012/10/stimmungsvoller-madelsabend-delain-auf-we-are-the-others-tour-in-aschaffenburg/#comments Sat, 20 Oct 2012 20:08:32 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2981 Delain - Charlotte Wessels

Delain – Charlotte Wessels

Nachdem man auf das neue Album von Delain länger warten musste, als es der Band selbst lieb war, und mein letztes Konzert der Holländer schon eine Weile zurück lag, nahm ich die Ankündigung eines Halts der “We Are The Others”-Tour in Aschaffenburg mit Freude auf. Dank des eigenen fahrbaren Untersatzes war der Weg zum Colos-Saal zum Feierabend recht schnell bewältigt. Vor dem Club standen wie immer die Raucher und ich bekam auch noch ein Ticket angeboten. Dank der Reservierung war das aber nicht nötig.

Bis zum Beginn war noch genug Zeit für ein alkoholfreies Hefeweizen und die Platzwahl vor der rechten Bühnenseite. Reichlich Platz vor der Bühne gab es zu dem Zeitpunkt auch noch und wieder begann die erste Band noch vor der angekündigten Zeit.

Señorita Nocte

Señorita Nocte

Die Spanier von Señorita Nocte hatten es zu beginn nicht ganz einfach, konnten aber schnell überzeugen und das Publikum vorwärmen. Mit spanischen und englischen Texten, gotisch-rockiger Musik und allerlei Bühnenaktion boten sie ein schönes wenn auch kurzes Set. Die kleine Sängerin Ana animierte die Anwesenden zum Mitmachen und mitsingen, die Stimmung stieg allmählich.

69 Chambers - Nina Vetterli-Treml

69 Chambers – Nina Vetterli-Treml

Schon während des Umbaus präsentierte sich Nina Vetterli-Treml von 69 Chambers in Straps und Lederstreifen-Wickel-Kleidchen. Die Pause war dennoch kurz und die Schweizer griffen die Stimmung direkt auf. Etwas krachiger, schneller und metallischer kam die Musik aus den Boxen. Und was ich beim Probehören am Vormittag noch für die Beiträge eines Sängers hielt, entpuppte sich als astreines Gegrunze der Sängerin selbst. Inzwischen hatte sich das Colos-Saal auch weiter gefüllt, Köpfe nickten und es wurde sich zaghaft bewegt. Eine ordentliche Vorstellung der zweiten Band war es allemal und das Publikum bereit für die Stars des Abends.

Für diese wurde natürlich umgebaut, auf der Bühne tummelten sich die Roadies und brachten die Instrumente von Delain zum Vorschein, die bisher von schwarzen Decken verhüllt waren. Auch die schon bekannte Treppe in der Mitte der Bühne wurde installiert. Und dann war es soweit, unter Jubel kamen die Jungs auf die Bühne und starteten ihr Set. Der Beifall nahm natürlich nochmals zu als Charlotte Wessels die Bühne zu den ersten Zeilen von “Mother Machine” betrat.

Delain - Charlotte Wessels

Delain – Charlotte Wessels

Damit war der Einstieg in ein großartiges Konzert der Niederländer gelungen und riß alle Anwesenden sofort mit. Zwischen die neuen Songs wurden natürlich auch welche von den beiden vorangegangenen Alben gemischt. Gleich mehrere Songs von April Rain hintereinander heizten die Stimmung weiter an.

Zwischen den Songs brach mehrfach minutenlanger Jubel aus, der ein Weiterspielen leicht verhinderte. Der Band gefiel das sehr gut und sie revanchierte sich mit ihrer Musik. Selbst die Zwischenkommentare, welche laut Setlist vorgesehen waren, waren nicht mehr nötig, gaben die Anwesenden doch die Antworten bereits vor der Frage “Wollt ihr mehr”.

Die Pause nach dem regulären Teil fiel dann auch entsprechend kurz aus, war doch bereits die ganze Zeit klar, dass mehr gewollt wurde. Und es waren ja auch noch wichtige Songs offen. Den Höhepunkt erreichte die Stimmung dann beim titelgebenden
Song des neuen Albums “We Are The Others” und dem obligatorischen Schluß mit “The Gathering”.

Der Abend im Colos-Saal war mal wieder der absolute Wahnsinn, Delain haben das Haus gerockt wie kaum jemand vorher.

Dank u wel.

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Some artists deserve our support, some don’t http://www.knueppelknecht.de/2012/07/some-artists-deserve-our-support-some-dont/ http://www.knueppelknecht.de/2012/07/some-artists-deserve-our-support-some-dont/#comments Tue, 17 Jul 2012 20:51:24 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2950 English version below

Use Your Brain

Photo by Frau_Frosch

Ich liebe Musik. Und danke allen Musikern für ihr Schaffen. So oft und wann immer ich kann. Ich unterstütze Bands, die Musik spielen, die ich mag. Ich mache das, um weiterhin neue Musik der Künstler zu bekommen. Ich kaufe ihre Alben, ich kaufe CDs, ich kauf Vinyl, wenn angeboten, ich kaufe meist Special Editions und Collectors Boxes. Ich habe viele Alben doppelt oder gar öfter, je nachdem, welche Varianten im Angebot sind. Ich reise viel und weit um Bands live zu sehen, ich kaufe Merchandise-Artikel und habe eine ganze Kommode randvoll mit Band- und Tour-Shirts. Ich bezahle Musiker.

Jeder der mich auch nur ein bischen kennt, weiß, dass ich Musiker respektiere, daß ich Künstler respektiere. Ich mag es nach einem Konzert mit ihnen über ihre Alben und Konzert zu diskutieren. Und ich blogge über die Konzerte, die ich besuche. Ich mache Fotos. Und manchmal, meist, versuche ich ein Video zu schießen, das ich dann zu Youtube hochlade, um anderen ein Stück meiner Erlebnisse nahe zubringen, die Atmosphäre und die Stimmung zu teilen, einen Eindruck von den Shows der Künstler zu vermitteln. Ich tue das, um die Band, mit der ich eine gute Zeit im Club oder auf dem Festival hatte, zu unterstützen. Ich weiß, dass ein Video ihr Urheberrecht verletzen könnte. Ich treffe aber auch Bands, die meine Videos auf ihren Webseiten eingebunden haben oder mein Material für eigene Videos auf ihren Kanälen nutzen.

Ich habe heute eine Löschaufforderung für eines der Videos auf meinem Kanal von Youtube bekommen. Das Label der Band ASP sah das Urheberrecht für einen Song verletzt, das in Wacken 2009 gespielt wurde. In dieser Aufforderung wurde ich gleichzeitig verwarnt und darauf hingewiesen, dass mein Konto gelöscht wird, sollte ich auf meinem Kanal weitere Videos haben, and denen ich nicht zu 100% das Urheberrecht innehabe oder zumindest eine Erlaubnis der Rechteinhaber, deren Material öffentlich zugänglich zu machen. Und ich wurde mit der gleichen Androhung gewarnt, auch zukünftig keine Videos mit solchem Inhalt mehr hochzuladen. Ganz abgesehen von weiteren rechtlichen, auch strafrechtlichen, Folgen.

Da auf meinem Youtube-Kanal ausschließlich Konzert-Videos zu finden sind, würde jedes einzelne die Schließung meines Accounts begründen. Und auch zukünftige Uploads würden das. Daher habe ich den Zugang aller Videos auf privat geschaltet. Keines der Videos wird mehr ohne die Erlaubnis der Bands oder Label, oder wer auch immer sich um Rechtewahrnehmung kümmern muss, verfügbar sein. Ich werde die Bands und Künstler allerdings nicht alle einzeln fragen. Ich werde alle Künstler auflisten, von deren Shows es Videos auf meinem Kanal gab. Und ich bin via Email für sie erreichbar. Ich bin gespannt, welche Videos vielleicht mal wieder zu sehen sind.

Eine letzte Bemerkung zur Band, die das Video von Youtube entfernen ließ: Ich werde auf keine ihrer Seiten, Profile oder Konzerte verlinken. Und ich habe auch vorhandene Links älterer Beiträge dahin entfernt. Ich möchte sie nicht mehr unterstützen. Ich habe die Freiheit, selbst zu entscheiden, wen ich unterstütze und wer mein Geld verdient.

An alle anderen Bands: Vielen Dank für die gute Zeit bei Euren Shows.

Dank u wel.

English version:

Use Your Brain

Photo by Frau_Frosch

I love music. And I thank musicians for their work. As much as I can and whenever I can. I’m supporting acts playing music I like. I do so to get more of their music. I buy their albums, I buy the CD, i buy vinyl if available, I buy special editions or collectors boxes most of the time. I buy albums twice or more, depending on editions. I travel a lot to see bands live, I buy their merchandise, I have a complete dresser just for band and tour shirts. I pay musicians.

Everyone who knows me just a bit, must get that I respect musicians, performing artists, artists in general. I love to discuss a show or album after a gig. And I blog about gigs I went to. And I take pictures. Sometimes I take videos and upload them to youtube, just to share the great atmosphere and the beauty of a live show, to give others the feeling of how a show of an artist might be. I do so to support bands giving me a good time at a club or festival. And I know, that it might infringe their copyright. I meet bands and some of them used my videos on their websites or took my footage to get a video online in their own channel.

Today I got a take down notice from youtube for a video I uploaded. The label of German band ASP saw copyright infringement for one of the bands songs played live at Wacken 2009. The notice includes a warning that my account will be deleted if there is any other video containing material I’m not the 100% copyright holder or don’t have permission to upload it to the public. And I’m warned to not upload any material with that kind of content. Not to mention legal consequences.

Since there are just videos taken at concerts, every single video will cause the deletion of my account. And every future clip will as well. So I changed access of all the video to private. None of the videos will be available without permission of either the band or the label, whoever is responsible for copyright stuff. I won’t ask every artist seperate. I’ll list all artists I have videos on my youtube channel. And I’m available for them via email. I’m curious what video might be available shortly again.

One last statement to the band taking down the video: I will not link to any of their sites, profiles or events anymore. And I deleted the links to them in older posts. I’m trying to avoid giving them any further support. I can deside who to support and who to pay.

To all the others: thanks for the good times we had at your shows.

Dank u wel.

Videos on my channel by:
Aeon Zen, Anathema, Ane Brun, Anneke van Giersbergen, Asrai, Autumn, Ayria, Before the Dawn, Behemoth, Bodi Bill, The C-Types, The Crüxshadows, Death Angel, Delain, Depeche Mode, The Devin Townsend Project, Dimmu Borgir, Dommin, Eluveitie, Epica, Faderhead, Fallulah, Frames, Frontline Assembly, The Gathering, Ghost Brigade, God is an Astronaut, Insomnium, Katatonia, Kate Walsh, Kells, Kings of Leon, Lacuna Coil, Lahannya, Long Distance Calling, Mar de Grises, May The Silence Fail, MaYaN, Mono & Nikitaman, Moonspell, NahemaH, Nemesea, Nihiling, Nouvelle Vague, Opeth, Orden Ogan, Paradise Lost, Petter Carlsen, Riverside, Schock, Septicflesh, The Sisters of Mercy, Sólstafir, Sons Of Seasons, Swallow the Sun, Theatre of Tragedy, Tiamat, Tristania, UnSun, VNV Nation, Welle: Erdball, Within Temptation, The xx, 30 Seconds To Mars

Still supporting these bands even without having the videos publicly available.

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“Show us your horns” – An Evening with Dimmu Borgir in der Batschkapp http://www.knueppelknecht.de/2012/06/show-us-your-horns-an-evening-with-dimmu-borgir-in-der-batschkapp/ http://www.knueppelknecht.de/2012/06/show-us-your-horns-an-evening-with-dimmu-borgir-in-der-batschkapp/#comments Fri, 22 Jun 2012 16:46:30 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2925 Dimmu Borgir

Dimmu Borgir

Für mich ist es runde 15 Jahre her und mein Begleiter und ehemaliger Kollege @kopfkind hatte Dimmu Borgir noch gar nicht gesehen. Und weil wir beide mal wieder gemeinsam mit den Köpfen nicken und laut Musik hören wollten, verabredeten wir uns zu einem Evening with Dimmu Borgir in der Batschkapp in Frankfurt. Nun kann man die Norweger mögen oder nicht, dazwischen gibt es nicht viel. Kommerz wird ihnen vorgeworfen und die verwendeten Symbole sind oft leicht neben dem guten Geschmack. Immerhin hängt keine politische Aussage an der Verwendung von Runen, auch wenn ich beim Betreten des Clubs über die doch recht großen Zeichen verwundert war.

Nun denn, es war ja ein “Abend mit …”, demzufolge spielte keine Vorband und es ging entsprechend spät los. Die Batschkapp war trotz der Uhrzeit an einem Mittwoch gut gefüllt, was sicher auch daran lag, dass es sich um das einzige Konzert dieser Reihe in Deutschland handelte. Es blieb aber immernoch so viel Platz, dass man sich ohne arges Drängeln zur Bar und zurück begeben konnte, denn ein Bierchen gehört zu einem solchen Konzert schon dazu.

Shagrath - Dimmu Borgir

Shagrath – Dimmu Borgir

Eröffnet wurde gleich mit mehreren Klassikern der früheren Alben, insbesondere von Enthrone Darkness Triumphant, welches von Sänger Shagrath als besonders wichtig für die Band hervorgehoben wurde. Sicher waren viele der Anwesenden darüber erfreut, hat sich die Musik der Band in den Jahren doch sehr gewandelt. Und mit erhobenen Pommesgabeln und Jubel wurde die Band gefeiert.

Inmitten dieser guten Stimmung jedoch gab es eine scheinbar ungeplante Unterbrechung. Das Playbackband für die Orchesterbegleitung lief ganze zwei Stücke weiter, während die komplette Band hinter der Bühne verschwunden war. Als erster kam der Dummer zurück an sein Schlagzeug und holte das Publikum mit einem Solo wieder zurück ins Konzertgeschehen. Man kann nur raten, was da los war, sowohl Sänger als auch Keyboarder hatten neue Outfits an, der Letztere auch neues Makeup. Dieser Pause folgten jetzt mehrheitlich Stücke des aktuellen Albums Abrahadabra, die einen weit höheren orchestralen Anteil haben, die aber auch mehr auf Pop gebürstet sind und zum Mitgröhlen einladen.

Das passierte auch reichlich, wie aufgefordert wurden die Metal Horns nach oben gereckt und mit den Köpfen genickt. Bei der ausgesprochen guten Stimmung war es nicht verwunderlich, dass die Zugaben direkt eingefordert wurden. Zwei Stücke gabs nochmal, bei denen alles gegeben wurde. Und am Ende flogen Drumsticks und Picks ins Publikum. Und trotz knapp 20 gespielten Stücken waren wir nach ca. 2 Stunden recht verschwitzt aber zufrieden auf dem Heimweg.

Dank u wel.

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Laute Musik vor schöner Kulisse – ein Tagesausflug zum Metalfest West http://www.knueppelknecht.de/2012/06/laute-musik-vor-schoner-kulisse-ein-tagesausflug-zum-metalfest-west/ http://www.knueppelknecht.de/2012/06/laute-musik-vor-schoner-kulisse-ein-tagesausflug-zum-metalfest-west/#comments Tue, 19 Jun 2012 16:39:34 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2875 Metalfest West 2012 auf der Loreley

Metalfest West 2012

Dass wir zusammen zu einem Konzert gehen konnten, ist meiner @Frau_Frosch und mir schon eine Weile nicht gelungen, und auch dieses Mal ist dem freundlichen Eingreifen der Großeltern unserer Kinder zu verdanken, dass wir ein weiteres gemeinsames Erlebnis dieser Art verbuchen konnten. Da wir nämlich beide Kleinen über Nacht in die Obhut von Oma und Opa geben konnten, bekam der Wunsch meiner besseren Hälfte, Swallow the Sun auf dem Metalfest auf der Loreley zu sehen, plötzlich Nachdruck. Und nach entsprechenden Vorbereitungen und einigen rausgearbeiteten Stunden im Büro gings am Freitagnachmittag in Richtung Mittelrheintal.

Auf dem Parkplatz bot sich uns eine passende Lücke, die zumindest bei der Ankunft für einen zügigen Heimweg tauglich schien. Und auch die noch immer erhältlichen Tagestickets waren schnell gekauft, die Bändchen an die Handgelenke gestanzt bekommen und das Festivalgelände entern nahm kaum mehr Zeit in Anspruch. Und so marschierten wir zu den Klängen von Powerwolf in die Arena, das Freilichttheater auf der Loreley ein. Eine ausführliche Runde über das Festivalgelände inklusive einer Überprüfung des Merchandising- und Nahrungsangebots folgte. Dabei kamen wir auch das erste Mal ins nur mäßig gefüllte Festival-Zelt mit der zweiten Bühne, auf der sich gerade Emergency Gate einen abbrachen. Mit dem Outfit und der Surfer-Frisur des Sängers wirkten die arg prollig und auch musikalisch sprach uns ihr Nu Metal nicht sonderlich an, weshalb wir schnell wieder ins Freie gingen.

Eluveitie

Eluveitie

Dort sollten wir auch inzwischen Plätze einnehmen, denn der erste Wunsch von @Frau_Frosch sollte sich gleich erfüllen, als Eluveitie die Freilichtbühne betraten. Die Show war ganz gut, die Stimmung ganz ordentlich und nachdem wohl der letzte Auftritt auf der Loreley im Stau verpasst wurde, waren die Schweizer froh, für die Festivalbesucher spielen zu können. Und @Frau_Frosch tanzte zum ersten Mal an diesem Festivaltag.

My Sleeping Karma

My Sleeping Karma

Anschließend gings zurück ins Zelt, wo My Sleeping Karma zu Recht heftig umjubelt wurden. Wir hatten im Vorfeld schon das eine oder andere Stück im Internet vorgehört und wurden durch die Performance in unserer Vorfreude bestätigt. Rein instrumental zeigten sie Spielfreude und stellten ihre progressiven Klangexperimente ohne viel Schnickschnack auf der Bühne vor. Für uns ein klares Highlight und auch wenn die Jungs selbst sich wohl nicht ganz so passend für das Metalfest hielten, lieferten sie einen astreinen Gig mit minutenlangem Jubel im gut gefüllten Zelt.

Behemoth

Behemoth

Nicht ganz so schlicht gestaltete sich die Show von Behemoth, die ich unbedingt sehen wollte und die jetzt auf der Hauptbühne begann. Neben Corpse Paint gabs reichlich Nebel und düstere Deko. Und auch mit Feuer wurde nicht gespart. Brennende Mikros und Feuersäulen auf der Bühne gaben ein beeindruckendes Bild und unterstrichen die Musik der Polen. Und am Ende gabs auch noch schwarzen Glitterregen, der offensichtlich direkt aus der Hölle kam. Eine gewaltige Show wars auf jeden Fall.

Frau_Frosch und Swallow the Sun

Signing-Session

Bisher hatte das Wetter übrigens sehr gut mitgespielt und uns reichlich Sonnenschein mit ein paar Wolken geboten. Der angekündigte Regen blieb jedoch nicht aus, sondern setzte kurz vor Sonnenuntergang ein. Diese Mischung bescherte uns dann einen fantastischen doppelten Regenbogen über dem Festival-Zelt und einen romantischen Sonnenuntergang zur Signing-Session von Swallow the Sun. Bei diesem Anblick zeigte sich so manch weicher Metaller-Kern, es wurde reichlich Fotos von der herrlichen Kulisse in Abendstimmung gemacht. Und auch ich machte ein paar Fotos, auch von @Frau_Frosch und ihrer neuen Lieblingsband.

Nebenbei hörten wir Edguy aus der Ferne und ich fragte mich warum eine Band auf einem Festival ihre Kollegen und Mitstreiter so dissen muss und auch das Publikum als Ficker bezeichnet. Gehts noch? Zur Strafe ging ihr Schlagzeug kaputt, was allerdings nur zu weiteren verbalen Verfehlungen führte. Geschenkt, wegen Edguy war ich ja auch nicht hier.

Aber wegen Septicflesh, die ich vor ein paar Jahren gesehen hatte. Schon damals gefiel mir die Show, wenn sie auch kurz war. Dieses Mal hatten die Griechen etwas mehr Zeit und die nutzten sie auch, um das Zelt so richtig aufzuheizen. Solide gespielt und immer schön mit dem Publikum interagierend, boten Septicflesh einen tollen Slot, in dem sie ihr aktuelles Album würdig vorstellten und den sie mit einem Knaller abschlossen. Einfach groß!

Für uns blieb nun eigentlich nur noch ein Act auf der Wunschliste, dafür sollten wir aber bis zu Schluss des Festivaltages warten. In der Zwischenzeit spielten noch Kreator ihren Headliner-Auftritt, den wir nur aus weiter Ferne beim Waffel holen sahen und hörten. Immerhin war das Freilichttheater bis weit hinter die Ränge gefüllt und die Mehrzahl der Besucher genoß die Show.

Orange Goblin

Orange Goblin

Parallel dazu spielten mit Orange Goblin waschechte Stonerrocker auf. In ranzigen Shirts, jeder Menge Tattoos und viel Bart, wie man sich das vorstellt, die Flasche Jack Daniels im Anschlag und gut gelaunt. Offensichtlich genoß man den Jubel und der Sänger konnte nicht anders, als einen Ausflug ans Absperrgitter zu wagen, eine Band zum Anfassen sozusagen. Ich hatte ein bischen das Gefühl, dass hier auch ein bischen überzogen wurde, die Hinweise der Ordner zum Ende des Auftritts wurden zunächst ignoriert und noch ein Song gespielt. Wirklich schlimm war das aber nicht, da die nächste und für den Abend letzte Band bereits zum Aufbau bereit stand.

Swallow the Sun

Swallow the Sun

Und den Aufbau nahmen Swallow the Sun wieder selbst vor. Kein Roadie, der ihnen die Instrumente auf die Bühne schleppt und verkabelt, das wird schön selbst gemacht. Und entgegen meiner sonstigen Gewohnheit stand ich dieses Mal mit ganz vorn, da meine @Frau_Frosch ein Fan der Frontrow Awesomeness ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es an der Position da ganz vorne lag, aber Sänger Mikko war etwas zu leise abgemischt. Entsprechende Zeichen von ihm in Richtung Mischpult brachten im Verlaufe der Show etwas Besserung. Das Set glich bis auf ein paar Abweichungen am Ende dem der vorangegangenen Tour mit Paradise Lost. Im Zelt wurde gejubelt und die @Frau_Frosch war glücklich, alles richtig gemacht.

Eine Stunde hatten die Finnen zum Abschluss des Festivaltages nach Mitternacht Zeit, danach hieß es für uns den Heimweg anzutreten. Allerdings mussten wir uns zunächst einen Ausweg suchen, denn im Laufe des Tages wurden einige Zelte auf dem Parkplatz aufgebaut, so dass Zu- und Ausfahrten eigentlich nicht mehr existierten. Ein Anzeichen der an verschiedenen Stellen bemängelten schlechten Organisation auf Park- und Campinggelände. Wir jedenfalls fanden dann nach einigem Suchen und Wenden einen Weg über Lücken in den Parkreihen und konnten so die Heimfahrt von einem gelungenen Festivalausflug antreten.

Dank u wel.

EDIT: Im Interesse eines besseren Erzählverlaufes stimmt die Bandreihenfolge an einer Stelle nicht mit der Running Order überein. Ich bitte das zu entschuldigen.

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In der Hitze der Batschkapp – Swallow the Sun und Paradise Lost http://www.knueppelknecht.de/2012/05/in-der-hitze-der-batschkapp-swallow-the-sun-und-paradise-lost/ http://www.knueppelknecht.de/2012/05/in-der-hitze-der-batschkapp-swallow-the-sun-und-paradise-lost/#comments Mon, 14 May 2012 19:53:46 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2850 Swallow the Sun

Swallow the Sun

Das aktuelle Album von Paradise Lost ist Anlass für die derzeitige Europa-Tour, die auch Station in der Batschkapp in Frankfurt machte. Doch obwohl mir “Tragic Idol” echt gut gefällt, fiel der Entschluss zum Ticketkauf erst mit der Ankündigung, dass Swallow the Sun den Support übernehmen. Und ich konnte auch @carstenpoetter mal wieder als Begleiter zum Konzert gewinnen. Gerade als ich an der Batschkapp ankam gab es einen heftigen Gewitterguss, der nach dem heißen Tag für etwas kühle Luft vor dem Klub sorgte. Leider nur davor, im Inneren des Konzertraums hatte sich die Wärme des Tages gespeichert und wurde durch die Anwesenden noch erhöht. Schon ohne Bewegung stand uns bald der Schweiß auf der Stirn.

Die angekündigten Vreid habe ich nicht mitbekommen, vielleicht waren sie aber auch gar nicht da, was ich fast annehme. Und so starteten recht überraschend Swallow the Sun mit ihrem Set. Dieses bestand aus ganzen sieben Stücken, von denen die meisten vom aktuellen Album “The Emerald Forest and the Blackbird” stammten. Aber auch richtig “alte” und solche von letzen Album sorgten bei den meisten für nickende Köpfe und gute Stimmung.

Abgesehen von der Kürze des Auftritts hat mich eigentlich nur eines gestört. Dass es nämlich scheinbar derzeit Mode ist, bei Konzerten im Publikum zu stehen und gegen die Musik anzuschreien, weil die Musiker das ausführliche Gespräch stören. Verdammt nochmal, klärt das doch draussen!

Paradise Lost

Paradise Lost

Draussen versuchten wir dann auch im Anschluss ein wenig Frischluft zu tanken und an der Garderobe ein Bier zu bekommen, was dort schneller ging als drinnen an der Bar. Dort wurde es nämlich immer voller und ein durchkommen gestaltete sich immer schwieriger. Auch der Weg zur Bühne war nicht mehr zu nehmen, weshalb wir den Beginn des Auftritts von Paradise Lost aus einiger Entfernung mitnahmen.

Heiß, rockig, laut, alles was zu einem ordentlichen Konzert gehört, wurde geboten. Ein Querschnitt durch das bisherige Schaffen der Engländer, gespickt mit Aktuellem. Und zu einem der neuen Stücke wagte ich mich auch etwas weiter nach vorn, was sich als schwerer herausstellte als gedacht und bei den zu passierenden Gästen nicht wirklich auf Gegenliebe stieß. Dennoch konnte ich hier einen bessern Blick auf die Bühne erhaschen.

Da ich bei der Aktion meinen Begleiter verloren hatte und wegen der Hitze ein frisches Bier angebracht war, gings erstmal wieder nach draussen. Dort traf ich auch Carsten wieder. Den Rest des Konzerts sahen oder besser hörten wir dann von der Tür aus. Immerhin war es hier nicht so eng und die Luft besser. Wirklich lange mussten wir dort allerdings nicht ausharren, recht schnell war die reguläre Show rum und mit der Zugabe bot sich wieder etwas Platz.

Die letzten vier Stücke vergingen nun ebenfalls wie im Flug, bei extrem guter Stimmung und lautstark mitsingendem Publikum bestritten Paradise Lost ihr Finale kurz nach Zehn. Mit anderen Worten, der Konzertabend war ungewohnt zeitig zu Ende und die Klubsicherheit machte uns unmissverständlich klar, dass wir jetzt auch lange genug da waren.

Immerhin bot sich am Merchandising-Stand die Gelegenheit mit den Finnen von Swallow the Sun ein paar Worte zu wechseln und ein Bierchen zu trinken. Ich hatte es ja nicht anders erwartet, aber die Jungs sind sehr entspannt drauf und super freundlich, immer zu einem Spaß aufgelegt. Herrlich.

Nach einem kurzen Abstecher in den Elfer war dann aber wirklich Feierabend, um per ÖPNV die Heimreise von einem erlebnisreichen Konzertabend anzutreten.

Dank u wel.

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Eine Party unter Freunden – Mono & Nikitaman in der Batschkapp http://www.knueppelknecht.de/2012/01/eine-party-unter-freunden-mono-nikitaman-in-der-batschkapp/ http://www.knueppelknecht.de/2012/01/eine-party-unter-freunden-mono-nikitaman-in-der-batschkapp/#comments Thu, 19 Jan 2012 21:09:58 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2827 Mono & Nikitaman in der Batschkapp

Mono & Nikitaman in der Batschkapp

Im November hatte ich meinen Freund @schleppo mit zum Konzert geschleppt, nun war ich dran, den Gegenbesuch bei seinen Favoriten zu machen. Vorbereitet hatte ich mich auf Mono & Nikitaman mit den kompletten 5 Freistunden für Januar bei simfy. In Schwung kam ich dabei schonmal, ein bischen mit dem Kopf nicken und den Knien wippen. Und das obwohl die Musik sonst nicht so ganz meinem Style entspricht.

Die Gruppe um @schleppo und mich traf sich vor der Batschkapp. Da es keine Vorband gab, war Gelegenheit für ein bischen Schnacken, auch mit Herrn @sparta644 der überraschend ebenfalls da war, und ein-zwei Bierchen bis zum Start der Show.

Der riss dann sofort alle mit, es wurde getanzt und gesprungen, gejubelt und gesungen. Und auch die Akteure auf der Bühne gaben sich Mühe, das Publikum in eine fette Party zu reißen. Das gelang hervorragend.

Keiner stand still, alles war außer Kontrolle und gut drauf. Das lag sicher auch zum Teil an Rauschmitteln aus Heimanbau, die Batschkapp war gefüllt von Schwaden süßen Rauchs. Das passt ja auch irgendwie zur Musik und der darin beschworenen entspannten Lebensart. Dennoch ging es immer wieder gut zur Sache, sowohl musikalisch als auch in deutlichen Ansagen gegen Rechts. Feindseeligkeit hat eben im Leben und auf einer Party unter Freunden nichts zu suchen. Von Osten nach Westen wird gemeinsam gefeiert.

Gegen Ende gab es dann auch noch ein paar leisere Töne in gedämpfterem Licht, als beruhigenden Abschluss ließen Mono & Nikitaman die Zeit stillstehen und schickten die Frankfurter entspannt und zufrieden nach Hause. Mir hat mein erstes Konzert der Beiden und ihrer Band gut gefallen, das aktuelle Album steht auf Vinyl im Schrank und ich werde sicher wieder kommen, dann auch wieder mit meinen Freunden Ann, Lars und Joe.

Dank u wel.

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Die Räucherkammer und der Sound – Ghost Brigade in Wiesbaden http://www.knueppelknecht.de/2011/11/die-raucherkammer-und-der-sound-ghost-brigade-in-wiesbaden/ http://www.knueppelknecht.de/2011/11/die-raucherkammer-und-der-sound-ghost-brigade-in-wiesbaden/#comments Thu, 03 Nov 2011 20:07:04 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2799 Ghost Brigade

Ghost Brigade

Eine Headliner-Tour von Ghost Brigade, darauf hatte ich nur gewartet. Das neue Album Until Fear No Longer Defines Us setzte ebenfalls hohe Erwartungen in die Tour. Und Wiesbaden ist eine im Ticketpreis enthaltene S-Bahn-Fahrt entfernt, also in guter Reichweite für einen Besuch. Ursprünglich hatte ich auch zwei Tickets obwohl ich ohne Begleitung nach Wiesbaden in den Schlachthof fuhr. Das war anders gedacht, aber auch mehrfaches Feilbieten der überzähligen Karte auf Twitter brachten keinen Erfolg. Vor der Tür der Räucherkammer immerhin gab es Interessenten.

IntrOnaut

IntrOnaut

Eröffnen sollten den Abend die Amerikaner von IntrOnaut mit progressiven Post-Metal. Der Sound war in der Räucherkammer selbst schon recht dürftig, beim Gang aufs Klo war dann tatsächlich viel mehr und deutlicher zu hören als vor der Bühne. Dort schepperte es eher, das feine Gitarrenspiel verlor sich darin einfach. Dennoch konnten mich die Jungs überzeugen, es war ein ordentlicher Auftritt und ein guter Start in den Abend. So gut, dass ich das aktuelle Album auf Vinyl kaufte. Und ich bekam von einem der Bandmitglieder die Erlaubnis, das Fehlen eines Downloadcodes auf eigene Faust im Internet auszugleichen.

A Storm of Light

A Storm of Light

Es folgten A Storm of Light, die im Hintergrund Videos laufen ließen, die sich ausführlich mit Krieg, Flammen und Tod beschäftigten. Ich persönlich stehe ja auf sowas eher nicht und der Sound brach weiter ein, weshalb ich mit einem Bierchen in der Hand vor die Halle ging. Wahrscheinlich habe ich einfach nicht den Zugang gefunden, wegen mir hätte man diesen Auftritt auch weglassen können. Immerhin hatte ich vor der Räucherkammer von anderen Besuchern die Bestätigung, das der Sound wirklich schlecht war und es nicht an mir und meinen Ohren lag.

Nach der Umbaupause nahm ich wieder an der gewohnten Stelle rechts vor der Bühne in der Nähe der Bar meinen Platz ein. Das Intro krächtste aus den Boxen und verhieß schon jetzt nichts Gutes. Der Start mit “Clawmaster” fiel dann allerdings recht gut aus.

Die Begeisterung setzte sofort ein, auch beim Rest der Besucher in dem keinen Raum. Köpfe nickten und die eine oder andere Pommesgabel wurde gen Decke gereckt. Und tatsächlich konnte man ganz gut mitrocken, zu neuen Songs und denen der beiden vorangegangenen Alben.

Und dann plötzlich wurde mitten in einem Stück der Sound derartig grottig, dass die Stimmung zumindest bei mir schlagartig im Keller war. Der Gesang war so gut wie gar nicht mehr zu hören und der Rest wurde ein kratziger Matsch aus Schlagzeug und Gitarren. Nicht wirklich schön. Da die Band davon scheinbar nichts mitbekam spielte sie zunext weiter. Ich dagegen machte mich auf den Weg zur “Soundkanzel” um mich nach dem Problem zu erkundigen. Der junge Mann hinter dem Pult war sichtlich greizt und brüllte mich direkt an, das “the fucking p.a. is broke” und ich fing mir nen giftigen Blick. Ui, so war das ja nun nicht gemeint und ich sagt ihm, dass es sicher nicht sein Fehler sei. Jedenfalls zog er kurz darauf von dannen und verschwand hinter der Bühne. Dorthin ging auch die Band um sich zu beraten.

Ghost Brigade Manne - Ikonen

Ghost Brigade - Manne Ikonen

Nach einer kurzen Pause kamen sie zurück und fragten nach dem Sound. Das Ergebnis war schon merkwürdig, die rechte Seite gab einstimmig zu verstehen, dass der Sound Mist war, die Gäste auf der linken Seite dagegen waren wohl zufrieden. Ich prüfte das im Anschluß, denn die Zugaben wurden natürlich noch gespielt. Ja, auf der anderen Seite war wirklich besser zu hören, wenn auch immernoch nicht gut. Meine Stimmung jedoch war nunmal im Keller und wollte sich auch nicht so recht erholen. Immerhin schloß ich per Handschlag und mit einem kühlen Bierchen Frieden mit dem Herrn am Mixer, der mir jetzt auch freundlicher begegnete.

Die Show endete dann eher als von mir erwartet und ich nahm die Beine in die Hand um die vorletzte S-Bahn nach Frankfurt zu erwischen. Ein kleiner Sprint tut ja nach ein paar Bierchen immer wieder gut und auf eine Wartezeit von über ner halben Stunde hatte ich in diesem Moment echt keine Lust. Lust habe ich aber auf ein nextes Konzert von Ghost Brigade, dann vielleicht wieder im Colos-Saal, deren Anlage ist einer solchen Band angemessen.

Dank u wel.

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To all the musicians out there http://www.knueppelknecht.de/2011/10/to-all-the-musicians-out-there/ http://www.knueppelknecht.de/2011/10/to-all-the-musicians-out-there/#comments Tue, 11 Oct 2011 21:46:02 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2794 Do not release just on iTunes, there are several more services than Apple provides and some of your fans don’t like to buy on iTunes. I don’t even have iTunes installed and am willing to pay for your music. So do me a favour and sell your music any way I can get it legally without being bound to a single service!

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Kanal Schlüssel links, Pommes rot weiß – MaYaN & Sons of Seasons im Nachtleben http://www.knueppelknecht.de/2011/05/kanal-schlussel-links-pommes-rot-weis-mayan-sons-of-seasons-im-nachtleben/ http://www.knueppelknecht.de/2011/05/kanal-schlussel-links-pommes-rot-weis-mayan-sons-of-seasons-im-nachtleben/#comments Wed, 25 May 2011 21:03:59 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2774 MaYaN im Nachtleben

MaYaN im Nachtleben

Wie die Zeit vergeht, inzwischen schon vor genau einer Woche zog es mich mal wieder ins Nachtleben in Frankfurt. Es stand ein Doppelheadliner-Abend mit MaYaN und Sons of Seasons an. Eine mir unbekannte Vorband war bei meinem Eintreffen bereits dabei, ihr Equipment aus dem kleinen Club zu schaffen, nach Auskunft der jungen Frau an der Bar hatte ich jedoch nichts verpasst. Viele Gäste waren noch nicht da, und wirklich viele sollten es auch nicht werden, aber es waren echte Fans.

Schon während des Soundchecks von MaYaN, die als Erste auf die Bühne kommen sollten, machte sich das Gefühl breit, dass ein großartiger Abend bevorstand. Die Bässe drückten so richtig aus den Boxen, Shirt und Tasche vibrierten angenehm.

Wie das neue Album startete die Show mit einem Hammer, “Symphony Of Aggression” zeigte gleich, was Sache war. Und auch Simone Simons kam zum ersten ihrer zahlreichen Auftritte. Leider hat sich das Video der Eröffnung nicht mehr von der SD-Karte lesen lassen, ihr müsst mir also einfach glauben.

Im Folgenden gab es die Songs des Debutalbums mit stets wechselnden Gästen, unter anderem den Sänger von Sons of Seasons. 4stimmig mit 3 Sängern beschreibt es wohl am besten, denn den Switch vom Kreischen zu Grunzen und umgekehrt hat Marc Jansen wirklich drauf und so stellte er zwei Personen in einer dar. Klasse!

Nach einer heißen Show bot sich die Gelegenheit für ein kleines Gespräch. Die bierbedingt gelockerte Zunge ließ mich denn auch Fragen, durch welchen Artikel aus dem Merchandise-Angebot ich meinen nicht ganz legalen Download des Albums ausgleichen könnte. Erstaunlich gelassen nahm Marc die Frage auf und nach dem Erwerb der Vinyl-Ausgabe des Albums nahm er sich die Zeit, das Cover Backstage von der ganzen Band signieren zu lassen. Ein sehr sympathischer Typ, sicher auch ein Grund für die tolle Stimmung.

Henning Basse - Sons Of Seasons

Henning Basse - Sons of Seasons

Während dessen lief der Soundcheck für Sons of Seasons, deren Mikrofon-Tests für den Titel dieses Posts verantworlich sind. Die Jungs haben eben Spaß, bereits vor der eigentlichen Show.

Ich weiß nicht genau, in welchem Zusammenhang der Mathe-Lehrer von Daniel ins Spiel kam, es muss dazu eine Geschichte geben, die ich ob meiner Begeisterung irgendwie verpasst habe.

Sänger Henning Basse nutzte die komplette Bühne, und so war es gut, dass der Mikro-Stab eben kein Ständer war, die Performance aber unterstützte. Und auch Simone kam für ein paar Songs zurück auf die Bühne. Ich kannte Sons of Seasons ja bis dahin noch nicht, was ich hörte gefiel mir aber sehr gut. Wie schon bei MaYaN spielte ich auch jetzt fleißig Luftgitarre.

Und ich hatte richtig Spaß. Nach einem letzten Bier mit den Jungs aus Holland ging ich mit leichtem Klingeln im Ohr (Ja, trotz der Stöpsel) nach Hause. Und wer nicht da war hat echt was verpasst!

Dank u wel.

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Wohlverdiente Headliner – Long Distance Calling in Frankfurt http://www.knueppelknecht.de/2011/05/wohlverdiente-headliner-long-distance-calling-in-frankfurt/ http://www.knueppelknecht.de/2011/05/wohlverdiente-headliner-long-distance-calling-in-frankfurt/#comments Sat, 14 May 2011 20:04:20 +0000 http://www.knueppelknecht.de/?p=2722 Long Distance Calling Logo

Logo von Long Distance Calling

Bei Opeth hatte ich sie kennengelernt, über ihren Auftritt als Support für Katatonia im letzten Jahr hatte ich mich gefreut und in diesem Jahr nun kamen Long Distance Calling als Headliner nach Frankfurt, um Das Bett zu rocken. Ich bin ja ein Freund des Onlinetickets und so konnte ich noch am Veranstaltungstag meines kaufen.

Vor dem Club stand schon eine ansehnliche Menge an Interessierten, dafür war der Innenraum noch ziemlich leer, was aber dem fast sommerlichen Wetter geschuldet gewesen sein dürfte. Fix ein Bierchen geholt und auch wieder vor die Tür.

Nihiling im Bett

Nihiling im Bett

Als Vorband waren Nihiling angekündigt, die für mich neu waren, jedoch gleich mit dem ersten Song überzeugten. Passend auf die folgende Band abgestimmt war es allemal, die Vocals des schmalen Sängers waren überraschend kräftig, die Schreie gaben so mancher Passage den nötigen Nachdruck. Aber auch ganz ohne Gesang rockten die Jungs und ihre Bassistin ganz amtlich.

Von mir aus hätten Nihiling gern noch etwas mehr spielen dürfen, der Blick auf die Setlist verriet, dass da einiges gestrichen wurde. Man sollte sie auf jeden Fall im Auge und Ohr behalten. Nach dem Auftritt war es für mich völlig klar, dass das noch nicht veröffentlichte, aber auf der Tour schon erhältliche neue Album “Egophagus” mit musste.

Long Distance Calling im Bett

Long Distance Calling im Bett

Die Bühne wurde recht fix umgebaut, Mitglieder beider Bands tummelten sich dort und bereiteten alles für Long Distance Calling vor. Die starteten dann auch direkt. Und wieder war umgehend der Rock im Haus. Nicht nur wegen des Wetters wurde es immer wärmer, es kam Bewegung ins Publikum, Wippen und Kopfnicken liessen sich nicht mehr unterdrücken.

Ich war ja schon bei den letzten Auftritten begeistert, diesmal gab es zusätzlich auch Songs des neuen Albums, das ich etwas druckvoller empfinde und den Saal weiter aufheizten.

Die Begeisterung der Anwesenden wuchs ebenfalls von Song zu Song, die Band hatte ein Grinsen im Gesicht, jede Menge Spaß und eine riesen Party auf der Bühne. Klar sind wir verrückt, auch auf nen Montagabend, und Long Distance Calling unterstützten das ausgiebig. Und so gab es unter heftigem Jubel die Zugaben.

Nach der Show waren alle im Saal naß aber glücklich, die Band stand neben dem Merchandisingstand und war offen für Gespräche. Sowas finde ich ja immer toll, Veröffentlichungen auf Vinyl auch und deshalb kam das neue Album als 12″ auch noch mit nach Hause. Dort kam ich sehr zufrieden an, Long Distance Calling waren verdiente und großartige Headliner.

Dank u wel.

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