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Stimmungsvoller Mädelsabend – Delain auf “We Are The Others”-Tour in Aschaffenburg

von AK-74

Delain - Charlotte Wessels

Delain – Charlotte Wessels

Nachdem man auf das neue Album von Delain länger warten musste, als es der Band selbst lieb war, und mein letztes Konzert der Holländer schon eine Weile zurück lag, nahm ich die Ankündigung eines Halts der “We Are The Others”-Tour in Aschaffenburg mit Freude auf. Dank des eigenen fahrbaren Untersatzes war der Weg zum Colos-Saal zum Feierabend recht schnell bewältigt. Vor dem Club standen wie immer die Raucher und ich bekam auch noch ein Ticket angeboten. Dank der Reservierung war das aber nicht nötig.

Bis zum Beginn war noch genug Zeit für ein alkoholfreies Hefeweizen und die Platzwahl vor der rechten Bühnenseite. Reichlich Platz vor der Bühne gab es zu dem Zeitpunkt auch noch und wieder begann die erste Band noch vor der angekündigten Zeit.

Señorita Nocte

Señorita Nocte

Die Spanier von Señorita Nocte hatten es zu beginn nicht ganz einfach, konnten aber schnell überzeugen und das Publikum vorwärmen. Mit spanischen und englischen Texten, gotisch-rockiger Musik und allerlei Bühnenaktion boten sie ein schönes wenn auch kurzes Set. Die kleine Sängerin Ana animierte die Anwesenden zum Mitmachen und mitsingen, die Stimmung stieg allmählich.

69 Chambers - Nina Vetterli-Treml

69 Chambers – Nina Vetterli-Treml

Schon während des Umbaus präsentierte sich Nina Vetterli-Treml von 69 Chambers in Straps und Lederstreifen-Wickel-Kleidchen. Die Pause war dennoch kurz und die Schweizer griffen die Stimmung direkt auf. Etwas krachiger, schneller und metallischer kam die Musik aus den Boxen. Und was ich beim Probehören am Vormittag noch für die Beiträge eines Sängers hielt, entpuppte sich als astreines Gegrunze der Sängerin selbst. Inzwischen hatte sich das Colos-Saal auch weiter gefüllt, Köpfe nickten und es wurde sich zaghaft bewegt. Eine ordentliche Vorstellung der zweiten Band war es allemal und das Publikum bereit für die Stars des Abends.

Für diese wurde natürlich umgebaut, auf der Bühne tummelten sich die Roadies und brachten die Instrumente von Delain zum Vorschein, die bisher von schwarzen Decken verhüllt waren. Auch die schon bekannte Treppe in der Mitte der Bühne wurde installiert. Und dann war es soweit, unter Jubel kamen die Jungs auf die Bühne und starteten ihr Set. Der Beifall nahm natürlich nochmals zu als Charlotte Wessels die Bühne zu den ersten Zeilen von “Mother Machine” betrat.

Delain - Charlotte Wessels

Delain – Charlotte Wessels

Damit war der Einstieg in ein großartiges Konzert der Niederländer gelungen und riß alle Anwesenden sofort mit. Zwischen die neuen Songs wurden natürlich auch welche von den beiden vorangegangenen Alben gemischt. Gleich mehrere Songs von April Rain hintereinander heizten die Stimmung weiter an.

Zwischen den Songs brach mehrfach minutenlanger Jubel aus, der ein Weiterspielen leicht verhinderte. Der Band gefiel das sehr gut und sie revanchierte sich mit ihrer Musik. Selbst die Zwischenkommentare, welche laut Setlist vorgesehen waren, waren nicht mehr nötig, gaben die Anwesenden doch die Antworten bereits vor der Frage “Wollt ihr mehr”.

Die Pause nach dem regulären Teil fiel dann auch entsprechend kurz aus, war doch bereits die ganze Zeit klar, dass mehr gewollt wurde. Und es waren ja auch noch wichtige Songs offen. Den Höhepunkt erreichte die Stimmung dann beim titelgebenden
Song des neuen Albums “We Are The Others” und dem obligatorischen Schluß mit “The Gathering”.

Der Abend im Colos-Saal war mal wieder der absolute Wahnsinn, Delain haben das Haus gerockt wie kaum jemand vorher.

Dank u wel.