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“Show us your horns” – An Evening with Dimmu Borgir in der Batschkapp

von AK-74

Dimmu Borgir

Dimmu Borgir

Für mich ist es runde 15 Jahre her und mein Begleiter und ehemaliger Kollege @kopfkind hatte Dimmu Borgir noch gar nicht gesehen. Und weil wir beide mal wieder gemeinsam mit den Köpfen nicken und laut Musik hören wollten, verabredeten wir uns zu einem Evening with Dimmu Borgir in der Batschkapp in Frankfurt. Nun kann man die Norweger mögen oder nicht, dazwischen gibt es nicht viel. Kommerz wird ihnen vorgeworfen und die verwendeten Symbole sind oft leicht neben dem guten Geschmack. Immerhin hängt keine politische Aussage an der Verwendung von Runen, auch wenn ich beim Betreten des Clubs über die doch recht großen Zeichen verwundert war.

Nun denn, es war ja ein “Abend mit …”, demzufolge spielte keine Vorband und es ging entsprechend spät los. Die Batschkapp war trotz der Uhrzeit an einem Mittwoch gut gefüllt, was sicher auch daran lag, dass es sich um das einzige Konzert dieser Reihe in Deutschland handelte. Es blieb aber immernoch so viel Platz, dass man sich ohne arges Drängeln zur Bar und zurück begeben konnte, denn ein Bierchen gehört zu einem solchen Konzert schon dazu.

Shagrath - Dimmu Borgir

Shagrath – Dimmu Borgir

Eröffnet wurde gleich mit mehreren Klassikern der früheren Alben, insbesondere von Enthrone Darkness Triumphant, welches von Sänger Shagrath als besonders wichtig für die Band hervorgehoben wurde. Sicher waren viele der Anwesenden darüber erfreut, hat sich die Musik der Band in den Jahren doch sehr gewandelt. Und mit erhobenen Pommesgabeln und Jubel wurde die Band gefeiert.

Inmitten dieser guten Stimmung jedoch gab es eine scheinbar ungeplante Unterbrechung. Das Playbackband für die Orchesterbegleitung lief ganze zwei Stücke weiter, während die komplette Band hinter der Bühne verschwunden war. Als erster kam der Dummer zurück an sein Schlagzeug und holte das Publikum mit einem Solo wieder zurück ins Konzertgeschehen. Man kann nur raten, was da los war, sowohl Sänger als auch Keyboarder hatten neue Outfits an, der Letztere auch neues Makeup. Dieser Pause folgten jetzt mehrheitlich Stücke des aktuellen Albums Abrahadabra, die einen weit höheren orchestralen Anteil haben, die aber auch mehr auf Pop gebürstet sind und zum Mitgröhlen einladen.

Das passierte auch reichlich, wie aufgefordert wurden die Metal Horns nach oben gereckt und mit den Köpfen genickt. Bei der ausgesprochen guten Stimmung war es nicht verwunderlich, dass die Zugaben direkt eingefordert wurden. Zwei Stücke gabs nochmal, bei denen alles gegeben wurde. Und am Ende flogen Drumsticks und Picks ins Publikum. Und trotz knapp 20 gespielten Stücken waren wir nach ca. 2 Stunden recht verschwitzt aber zufrieden auf dem Heimweg.

Dank u wel.