knueppelknecht » In der Hitze der Batschkapp – Swallow the Sun und Paradise Lost

Main menu:

May 2012
M T W T F S S
« Jan   Jun »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Blogroll

Site search

Categories

Archiv

Tags

In der Hitze der Batschkapp – Swallow the Sun und Paradise Lost

von AK-74

Swallow the Sun

Swallow the Sun

Das aktuelle Album von Paradise Lost ist Anlass für die derzeitige Europa-Tour, die auch Station in der Batschkapp in Frankfurt machte. Doch obwohl mir “Tragic Idol” echt gut gefällt, fiel der Entschluss zum Ticketkauf erst mit der Ankündigung, dass Swallow the Sun den Support übernehmen. Und ich konnte auch @carstenpoetter mal wieder als Begleiter zum Konzert gewinnen. Gerade als ich an der Batschkapp ankam gab es einen heftigen Gewitterguss, der nach dem heißen Tag für etwas kühle Luft vor dem Klub sorgte. Leider nur davor, im Inneren des Konzertraums hatte sich die Wärme des Tages gespeichert und wurde durch die Anwesenden noch erhöht. Schon ohne Bewegung stand uns bald der Schweiß auf der Stirn.

Die angekündigten Vreid habe ich nicht mitbekommen, vielleicht waren sie aber auch gar nicht da, was ich fast annehme. Und so starteten recht überraschend Swallow the Sun mit ihrem Set. Dieses bestand aus ganzen sieben Stücken, von denen die meisten vom aktuellen Album “The Emerald Forest and the Blackbird” stammten. Aber auch richtig “alte” und solche von letzen Album sorgten bei den meisten für nickende Köpfe und gute Stimmung.

Abgesehen von der Kürze des Auftritts hat mich eigentlich nur eines gestört. Dass es nämlich scheinbar derzeit Mode ist, bei Konzerten im Publikum zu stehen und gegen die Musik anzuschreien, weil die Musiker das ausführliche Gespräch stören. Verdammt nochmal, klärt das doch draussen!

Paradise Lost

Paradise Lost

Draussen versuchten wir dann auch im Anschluss ein wenig Frischluft zu tanken und an der Garderobe ein Bier zu bekommen, was dort schneller ging als drinnen an der Bar. Dort wurde es nämlich immer voller und ein durchkommen gestaltete sich immer schwieriger. Auch der Weg zur Bühne war nicht mehr zu nehmen, weshalb wir den Beginn des Auftritts von Paradise Lost aus einiger Entfernung mitnahmen.

Heiß, rockig, laut, alles was zu einem ordentlichen Konzert gehört, wurde geboten. Ein Querschnitt durch das bisherige Schaffen der Engländer, gespickt mit Aktuellem. Und zu einem der neuen Stücke wagte ich mich auch etwas weiter nach vorn, was sich als schwerer herausstellte als gedacht und bei den zu passierenden Gästen nicht wirklich auf Gegenliebe stieß. Dennoch konnte ich hier einen bessern Blick auf die Bühne erhaschen.

Da ich bei der Aktion meinen Begleiter verloren hatte und wegen der Hitze ein frisches Bier angebracht war, gings erstmal wieder nach draussen. Dort traf ich auch Carsten wieder. Den Rest des Konzerts sahen oder besser hörten wir dann von der Tür aus. Immerhin war es hier nicht so eng und die Luft besser. Wirklich lange mussten wir dort allerdings nicht ausharren, recht schnell war die reguläre Show rum und mit der Zugabe bot sich wieder etwas Platz.

Die letzten vier Stücke vergingen nun ebenfalls wie im Flug, bei extrem guter Stimmung und lautstark mitsingendem Publikum bestritten Paradise Lost ihr Finale kurz nach Zehn. Mit anderen Worten, der Konzertabend war ungewohnt zeitig zu Ende und die Klubsicherheit machte uns unmissverständlich klar, dass wir jetzt auch lange genug da waren.

Immerhin bot sich am Merchandising-Stand die Gelegenheit mit den Finnen von Swallow the Sun ein paar Worte zu wechseln und ein Bierchen zu trinken. Ich hatte es ja nicht anders erwartet, aber die Jungs sind sehr entspannt drauf und super freundlich, immer zu einem Spaß aufgelegt. Herrlich.

Nach einem kurzen Abstecher in den Elfer war dann aber wirklich Feierabend, um per ÖPNV die Heimreise von einem erlebnisreichen Konzertabend anzutreten.

Dank u wel.

Comments

Pingback from knueppelknecht » Laute Musik vor schöner Kulisse – ein Tagesausflug zum Metalfest West
Time 19 June 2012 at 19:40

[…] Show etwas Besserung. Das Set glich bis auf ein paar Abweichungen am Ende dem der vorangegangenen Tour mit Paradise Lost. Im Zelt wurde gejubelt und die @Frau_Frosch war glücklich, alles richtig […]