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“You either dance or you just move or you sing as much as you can” – VNV Nation in der Batschkapp

von AK-74

VNV Nation @ Batschkapp

VNV Nation @ Batschkapp

Mein letztes Konzert von VNV Nation habe ich vor geschätzten 10 Jahren gesehen, damals in Jena im Kassablanca, an einem Abend ohne Eintritt, ohne Barbetrieb und überhaupt recht durcheinander. Aber die Show war echt groß. In der Zwischenzeit war es mir irgendwie nicht gelungen, ein Konzert der Band zu erleben, um so dringender musste ich bei dieser Tour dabei sein. Und wieder sah es fast so aus, als würde ich es verpassen, das Konzert in der Batschkapp in Frankfurt war rasend schnell ausverkauft.

Doch dank eines freien Tages im Tourneeplan und des guten Willens der ausführenden Künstler sollte es einen Extratermin geben, und so konnte ich mir eine Karte für das Zusatzkonzert am Tag vor dem eigentlichen Termin sichern. Und auch @darachagi nutzte die Chance, VNV Nation zu sehen und mich zu begleiten. Und so machten wir uns direkt aus dem Büro auf den Weg zur Batschkapp. Dort begrüßte uns eine Schlange von Wartenden, auch die Zusatzshow war bereits seit Tagen ausverkauft.

Die erste Vorband Frozen Plasma fiel wegen Krankheit aus, weswegen der Einlass um eine Stunde verschoben wurde. Und doch war es bei Eintritt in den Saal rappelvoll. Der Weg zur Bar war einigermaßen schwierig, zu den Toiletten noch mehr. Aber wir haben beides geschafft. Und mit einem Bier bewaffnet ging es erst noch mal nach draussen. Denn die Vorband Nummer zwei ist mir irgendwie suspekt. Ich kann es nur schwerlich erklären, aber ich mag Rotersand einfach nicht. Und so gab es eine ganz gute Gelegenheit für ein bischen Schnacken vor der Halle.

Kurz vor Ende der Vorband gings dann wieder an die Bar um ein neues Bierchen zu holen und schon mal Stellung zu beziehen. Während im hinteren Teil des Saales kaum Platz und dichtes Gedränge herrschte, war im Bereich zwischen Bühne und Mischpult noch gut Luft. Und so konnten wir uns recht nah an der Bühne vor der linken Box postieren. Selbst Platz zum Tanzen war dort noch.

Und damit ging es auch direkt beim ersten Song los. Die Stöpsel in den Ohren waren ob der Position an der Box angebracht, aber die Nähe zur Bühne liess natürlich auch nichts Anderes zu als sich zu bewegen. Mit jedem Song stieg die Stimmung, alte Hits und Songs des aktuellen Albums wechselten sich ab. Sentinel als einer der Letzteren erinnert mit seinem knallenden Chorus stark an die Songs früherer Tage.

Zwischendurch gab es die Bitte, doch das Pogotanzen sein zu lassen, eine an sich gute Sache, denn irgendwie will ja jeder auf dem Konzert Spaß haben, gegen Tanzen an sich sprach jedoch nichts.

Gegen den missglückten Versuch eines Besuchers, seiner Freundin einen Antrag zu machen, sprach allerdings so einiges. Die junge Frau hatte sich wohl sicherheitshalber schon mal entfernt und kam auch nach Wartezeit nicht auf die Bühne. Der Wunsch das Konzert jetzt fortzusetzen, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Ronans Worte: “Ich versteh den Punkt, aber man macht das anders..” sprachen so manchem aus der Seele, ein Moment des Fremdschämens.

Im Anschluss an diese wilde Aktion machte nun noch die Technik Probleme und so erntete der Abend ein “The technically most fucked up show we’ve done for a while..” vom Sänger selbst. Wirklich stören liessen er und die Band sich aber nicht, weiter gings mit einem Kracher nach dem anderen.

Die Temperatur stieg immer weiter und inzwischen waren die Klamotten komplett durch. Aber was nutzt es, man musste einfach weitertanzen. Und das galt auch für die Zugaben, darunter zum Beispiel Solitary, bei dem Tanzen, Bewegung oder zumindest Gesang seitens der Band eingefordert wurde.


VNV Nation – Solitary live @ Batschkapp

Auf Beloved hatten wir gerade noch gewartet und mit dem vorletzten Song kam dann die Belohnung. Nochmal richtig Gas geben, lauthals mitsingen und tanzen. Leider mussten wir auch direkt im Anschluss los, denn die Zeit gebot Eile, um noch rechtzeitig alle Bahnen und Anschlüsse auf dem Heimweg zu kriegen. Zwar mussten wir immernoch nach der U-Bahn rennen, doch erschöpft aber vollkommen zufrieden fuhren wir nach einem großartigen Abend nach Hause.

Dank u wel.

Comments

Comment from Jan
Time 30 September 2009 at 13:18

Das klingt ja vielversprechend – ich seh die Jungs Heute in Dresden und freue mich wie ein Schneekönig drauf.

Comment from Jan
Time 1 October 2009 at 13:55

Wie erwartet – absolut geiles VNV Nation Konzert in Dresden!

Comment from AK-74
Time 1 October 2009 at 14:04

Ich hätte ja auch nichts anderes erwartet.. ;)

Comment from Sonny aus Mannheim
Time 3 October 2009 at 23:52

War supergeil – aber das Konzert an dem Abend darauf hat alles nochmal übertroffen….sogar RONAN war von der Stimmung in der Halle sprachlos und es gab noch eine EXTRA ZUGABE !!! WOW DANKE !!! Danke auch Dir für dieses übergeile Video !

Comment from darachagi
Time 7 October 2009 at 22:58

… ich bin dann auch prompt krank geworden. ein spitzen konzert also! das ist mir das letzte mal bei deichkind und den bier duschen passiert. und nochmal ein dank für die videos, die zur schnellen genesung beigetragen haben!! (auch wenn nun alles ein bischen her ist…) :D

Pingback from knueppelknecht » Coole Tanzmusik und heiße Tänzerinnen – Ayria & Crüxshadows im Colos-Saal
Time 30 November 2009 at 21:28

[…] sie als Support, allerdings nicht auf dem deutschen Tourabschnitt, weshalb ich bei deren Konzert in der Batschkapp vor einigen Monaten nicht die Gelegenheit hatte. Jetzt sollte im Vorprogramm von The Crüxshadows auch Deutschland […]