Main menu:

December 2008
M T W T F S S
« Nov   Jan »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Blogroll

Site search

Categories

Archiv

Tags

The Darkest Tour: Filth Fest @ Batschkapp

von AK-74

Batschkapp

Batschkapp

Kurz vor Ende des Jahres, noch bevor es in der Weihnachtszeit so richtig besinnlich wird, stand das letzte Konzert des Jahres an. Ok, das letzte Konzert für mich. Auf dem Plan stand The Darkest Tour: Filth Fest, nicht wirklich besinnlich also. Ursprünglich war der Abend in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg geplant, wurde aber dann recht kurzfristig in die Batschkapp in Frankfurt verlegt. Und das sollte nicht die einzige Änderung sein. Leider konnte nämlich Marc nicht mit zum Konzert und so war seine Karte übrig. Also habe ich meinen Azubi zum Abteilungsausflug verpflichtet, schliesslich soll der Junge ja was lernen.

Mit @kopfkind und Azubi gings direkt aus dem Büro zur Batschkapp. Unterwegs noch einen Happen essen, schliesslich möchte man ja nicht hungrig und ohne Grundlage zu Musik und Bier. Wir waren wohl ein bischen früh dran, denn die Tore waren noch nicht geöffnet. Naja, zu früh waren wir nicht, es wurde einfach später eingelassen.

Offensichtlich war der Platz in der Batschkapp recht vollständig verplant, und so waren sowohl Garderobe als auch der Hauptteil des Merchandising vor der Tür platziert. Die beiden Souvenirhändler hatten dann auch ein bischen mit den winterlichen Temperaturen zu kämpfen. Immerhin hatten sie ja genug Klamotten.

Septic Flesh @ Batschkapp

Septic Flesh @ Batschkapp

Da die angekündigten Holländer Asrai nicht spielten, startete der Abend mit Septic Flesh. Der Sound war zwar etwas matschig, gespielt wurde trotzdem solide. Hart, laut, schnell, Grunts und Pommesgabeln. Ne ganz gute Eröffnung. Das Ganze wurde ne knappe halbe Stunde geboten. Genau die richtige Zeit um danach mit einem Bierchen in der Hand dem Umbau zuzuschauen.

Moonspell @ Batschkapp

Moonspell @ Batschkapp

Aufgebaut wurde für Moonspell, und damit für meinen persönlichen Headliner des Abends. Nach 11 Jahren sollte ich die Portugiesen mal wieder sehen dürfen. Das Set wurde in zwei Teilen präsentiert, eröffnet wurde mit Songs des neuen Albums “Night Eternal”. Der Titelsong, “Moon in Mercury”, insgesamt 5 aktuelle Stücke gabs auf die Ohren.


“Moon in Mercury” live @ Batschkapp (schon wieder iss der Ton nicht so doll)

Der zweite Teil war mit Klassikern aus den frühen Tagen gefüllt, “Opium”, “Vampiria” und “Alma Mater” können immer noch überzeugen und brachten mir ne Menge Erinnerungen zurück.

Leider aber war nicht jeder begeistert, und leider gibt es auch komplett intolerante Leute. Schade, dass die Fans der beiden folgenden Bands bei Ungefallen nicht einfach weiter hinten bleiben. Man muss doch nicht denen, die etwas geniessen, den Abend versauen wollen. “Geht nach Hause”-Rufe sind echt unterste Schublade und sprechen nicht wirklich für die Rufer.

Gorgoroth @ Batschkapp

Gorgoroth @ Batschkapp

Doch der Abend lief weiter, nach kurzen Umbau und nem weiteren Bierchen betraten Gorgoroth die Bühne. In Corpse Paint und mit martialischen Accessoires aus Leder und Metall gab sich ein schon recht beeindurckendes Bild. Allein in der Nacht auf der Strasse mag ich den Jungs nicht begegnen. Dann schon lieber dem Velociroflcoptersaurus, der sich auch an diesem Abend nicht blicken liess. Auf jeden Fall gehört ne Menge Geschick und Können dazu, so schnell zu spielen und auch wenn der Gesang irgendwo in Rauschen versank, hat es ziemlich gekracht.

Cradle Of Filth @ Batschkapp

Cradle Of Filth @ Batschkapp

Das erwartete ich natürlich auch vom Headliner des Abends. Der Mikrofonständer aus Knochen gehört da natürlich auch dazu. Cradle Of Filth boten ebenfalls schnelles Spiel, gemischten Gesang aus Grunts und Kreischen. Und nach etwa der Hälfte des Sets konnte auch ich nicht mehr widerstehen und fand mich im Moschpit wieder. Und da ging es auch ganz ordentlich zur Sache. Die Musik gab den Takt und das Publikum folgte. Sehr schön.

Nach dem Auslösen des Becherpfands und der Jacken konnten sogar noch alle Bahnen zurück nach Hause erwischt und die Taxifahrt vermieden werden. Auch nicht schlecht.

Als Abschluss des Konzertjahres nochmal ein Kracher, ein guter Abend und jede Menge Spaß, keinen Velociroflcoptersaurus aber reichlich Pommesgabeln.

Dank u wel.

  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • TwitThis
  • Technorati

Write a comment