Main menu:

September 2008
M T W T F S S
    Oct »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Blogroll

Site search

Categories

Archiv

Tags

Appelpop 2008

von AK-74

Der erste reguläre Post und dann gleich n Kracher. Das wars nämlich, was am Wochenende zu erleben war. Lange vorbeitet und dann verdammt schnell vorbei. Aber der Reihe nach..

Appelpop 2008

Appelpop 2008

Festivals gab es auch in diesem Jahr recht viele, allerdings noch keines mit mir als Besucher und dieses Manko galt es natürlich auszuräumen. Die Wahl fiel auf das Appelpop in Tiel an der Waal in den Niederlanden. Zum einen gab es drei Bands zu sehen, die ich so in nexter Zeit wohl nicht in DE sehen kann (oder vielleicht doch), und außerdem mussten keine Tickets gekauft werden. Großartig, doch abgerechnet wird am Schluss. Immerhin muss man ja auch erstmal nach Holland kommen und dann wird noch gegessen und vielleicht auch getrunken.

Im Vorfeld war schon zu erfahren, dass das Wetter uns nicht den größen Gefallen tun würde, und so kam es dann auch. Bereits im Regen auf die Autobahn und dort wurde dann auch viel Zeit verbracht. Wohl nicht nur wegen der schlechten Sicht ging’s von einem Stau in den nexten.

Matsch auf dem Gelände

Matsch auf dem Gelände

Um zwei Stunden verspätet auf dem Campingplatz angekommen wollte erstmal die Schlafstatt in Form eines Riesenzeltes errichtet. Natürlich auf einem bereits vollkommen durchweichten Feld. Heringe einschlagen war so ein Leichtes, leider war bereits jetzt kaum noch was trocken. Zu Recht komm nun die Frage nach der Musik. Waren wir nicht deswegen dort..? Und ob..

Allerdings waren auf Grund der Verspätung von der ersten Wunschband nur noch die letzten drei Songs zu hören. Immerhin, denn Krezip hab ich schon recht lange nicht mehr live gesehen und hatte mich darauf gefreut. Das kleine Zelt mit der zweiten Bühne war am Freitag noch nicht als Ziel auserkoren und so war Zeit sich auf dem Festivalgelände umzuschauen. Und Münzen zu kaufen, ohne die man ohne Getränke bleiben sollte. Uns unbekannter Weise schlossen Bløf den Abend als Liveband ab. Die Stimme gab ein weiteres Instrument, da die Texte niederländisch sind. Trotzdem ein schöner Abschluss..

Abgeschlossen war der Abend selbst aber noch nicht, immerhin wollte noch gegrillt werden. Vorher noch den neuen Grill aufbauen. Ohne Werkzeug. Fummelige Schrauben.. Aber ging.. Feuer, Fleisch, lecker.. Und dazu das eine oder andere Pils.. Schlafen, aber nur kurz..

Hauptzelt

Hauptzelt

Zum Glück kam der Regen wieder und so viel das Frühstück weitgehend ins Wasser.. Kaffee, und dann zum Bus, der uns erneut zum ca. 5 km entfernten Festivalgelände brachte. Dort erstmal Frühstück nachholen und ein neues Bändchen für die WC-Flatrate abgeholt.

Heute sollte das kleine Zelt mit der zweiten Bühne eine größere Rolle spielen als noch am Freitag, also schon mal die Situation überprüfen. Textures waren laut, schnell, Kickdrum und E-Saite.. Im Gegensatz dazu erfreuten danach auf der Hauptbühne im roten Zelt Leaf mit rockigem Pop, Rapeinlagen und weiblichem Gesang. Schön, dass man auf Festivals immer Neues entdecken kann..

Agua de Annique

Agua de Annique

Nicht neu und zum vierten Mal in diesem Jahr dann das persönliche Highlight. Agua de Annique sind immer wieder ein Konzert wert. Wenn man eine Künstlerin sehen möchte, die wirklich Spaß an dem hat, was sie tut, dann ist das auf jeden Fall Anneke van Giersbergen. Diese Stimme muss man einfach live hören. Und die Show war wieder großartig.. Im Anschluss gab’s sogar mal wieder ein kleines Treffen, wenn auch diesmal ganz offiziell zur Signing Session.

Und der nexte große Programmpunkt ließ auch nicht lange auf sich warten, Within Temptation wurden offensichtlich von sehr Vielen erwartet. Die meisten Shirts trugen den Namen der Band und im großen Zelt gab es fast kein Durchkommen mehr. Wenn immer Feuer zur Bühnendekoration genutzt wird, ist Bombastisches zu erwarten, und so kam es auch. Das Konzept ging schon auf, allerdings wurde der Druck in den vorderen Reihen so groß, dass eine Art Völkerwanderung einsetzte und sich das Publikum mal so richtig durchmischte.. Die richtige Zeit für ein Bierchen zwischendurch und mit etwas Abstand zuhören..

Bier am Abend

Bier am Abend

Zwar schon namentlich bekannt überraschten The BossHoss mit Countryrock der sehr unterhaltsamen Sorte. So durften zwei junge Ladies aus dem Publikum selbigem den Text (“Yee” & “Haw”) auf großen Schildern soufflieren. Was ein Spaß, inzwischen kam auch so richtig Bewegung in den Körper.

Fehlt nun noch der letzte Künstler des Abends. Guus Meeuwis ist wohl in NL einer der bekanntesten Sänger. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass alle, aber wirklich alle Besucher beim letzten Konzert des Festivals versuchten ins Hauptzelt zu kommen. Der Anblick vom vorgelagerten Deich war unbeschreiblich, so viele Menschen haben wir vorher auf dem Gelände so nicht wahrgenommen. Eine interessante Erfahrung war es so auf jeden Fall, selbst wenn uns der Inhalt der Songs auf Grund der holländischen Texte wieder verschlossen blieb.

Der Bus war heute nicht ganz so voll, da wir rechtzeitig gegangen sind, und so blieb uns noch viel von der Nacht übrig, um die Vorräte an Bier und Grillgut abzubauen. Unsere Zeltnachbarn waren wirklich hilfreich in dieser Situation. Und ein bischen was über das Land zu erfahren, in dem man sich gerade aufhält, ist ja immer gut..

Sonntag an der Waal

Sonntag an der Waal

Die Sonne kam dann am Tag der Abreise, immerhin wurde so das Zelt trocken. Und die Landschaft bekam auf einmal eine Art Glanz, die die Abreise nicht unbedingt leichter machte. Es ist wohl eine Überlegung wert, wieder herzukommen, ob mit oder ohne Festival..

Dank u wel.

  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • TwitThis
  • Technorati

Comments

Pingback from knueppelknecht » Zwischenstand nach fast nem Jahr
Time 31 August 2009 at 19:07

[...] wieder zu beleben und ihm ein neues Gesicht und regelmäßigen Input zu geben. Das Festival aus dem ersten echten Post steht in der diesjährigen Auflage vor der Tür und daher schaue ich gern noch mal kurz(!) zurück [...]

Write a comment